Bürgerintitiative Isartal e.V Bürgerinitiative Isartal e.V. Hochradioaktiver Atommüll aus Sellafield ins Zwischenlager BELLA Gemäß Auskunft Bundesumweltministerin Barbara Hendricks am 19.06.15 sollen ein Teil der 21 Castoren mit hochradioaktiven Atommüll aus dem britischen Sellafield im Brennelementelager auf dem Gelände des Kernkraftwerks Isar zwischengelagert werden. Derzeit gibt es nur eine Genehmigung für die Zwischenlagerung von abgebrannten hochradioaktiven Brennelementen die direkt aus den Kernkraftwerken Isar I und Isar II stammen. Es ist zu befürchten das durch juristische Tricks vom Bundesamt für Strahlenschutz die Genehmigung durch die Hintertüre erweitert wird. Eine heimliche Entwicklung zum Endlager wird dadurch unterstützt. Zweites Zwischenlager in Niederaichbach befürchtet Die Entsorgung des schwach radioaktiven Atommüll ist ungeklärt. Gemäß Auskunft Bürgermeister Josef Klaus in der Gemeinderatsitzung 26.05.15 wird der ursprünglich vorgesehene Schacht Konrad  vom Bundesamt für Strahlenschutz derzeit nicht für die Lagerung freigegeben.Von der Pressesprecherin EoN Frau Dr. Petra Uhlmann wird diese Aussage bestätigt. Gemäß Bundesamt für Strahlenschutz müssen die Kernkraftwerksbetreiber für Lagerkapazitäten für die schwach und mittelradioaktive Abfälle sorgen. Rückbau des Atomkraftwerk Isar I Der Rückbau birgt erheblich höhere Risiken als der Betrieb des Atomkraftwerkes. Durch den Betreiber ist angedacht mit dem Rückbau zu beginnen wenn die abgebrannten Kernbrennelemente noch im Abklingbecken liegen. Die Brennelemente sind zu kühlen. Hier wird ein sehr hohes Risiko eines nuklearen Unfall gegangen. Durch eine beim Rückbau versehntliche Ausserbetriebnahme der Elementekühlung kann ein Super GAU ausgelöst werden. Die Kernkraftwerksbetreiber werden versuchen den Rückbau so billig wie möglich zu gestalten. Es werden nur die notwendigsten Freimessungen getätigt. Es werden die billigsten Nachunternehmer eingesetzt. Es wird versucht werden so viel wie möglich als radioaktiv unbelastet zu deklarieren und vor Ort entsorgen. Beim Rückbau vom KKN wurden hier schon negative Erfahrungen getätigt. Auf den Feldwegen wurden die geschredderten Betonreste ausgebracht. Die Entsorgung der schwach- und Mittelradioaktiven Abfälle ist nicht gesichert. Es wird über ein weiteres Zwischenlager nachgedacht.